Wolin und seine Drachen

Dieser Beitrag ist ein weiterer Teil unserer kleinen Wolin Beitragsreihe, schaut euch auch die anderen an (hier und hier) :-) . Bei so einem richtigen Wikingerfestival dürfen die Drachenboote natürlich auch nicht fehlen. Neben den zwei Booten von Wolin scheinen drei Lager mit eigenem Boot angereist zu sein, wenn auch eins davon auf dem Anhänger. Den ganzen Tag lang konnte man, wenn man rechtzeitig am Hafen war, mit dem Boot gefahren werden. Es ruderten immer sechs bis acht Mann und bei der teilweise sehr starken Strömung, kann man wohl davon ausgehen, dass die Jungs abends gut schlafen konnten.

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Nebst den Booten im Wasser wurde an Land fleißig an einem neuen kleinen Boot gearbeitet. Direkt nebenan wurde ein Einbaum fertiggestellt. Die Arbeiter benutzten authentisches Werkzeug und vollrichteten die meiste Zeit eher filigrane arbeiten. So dauerte es auch schon mal den ganzen Tag, bis eine kleine Nut in den Kiel gearbeitet wurde. Es sei so viel gesagt, das Boot wurde nicht fertig.

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Am Abend des ersten Festivaltages fand eine Seeschlacht mit allen Booten statt. Alle Boote waren von Kriegern besetzt und zu Beginn haben sie sich gegenseitig abgetastet, indem sie mehrmals um die anderen Boote herum ruderten, ja ruderten.

Dann begann der erste Beschuss mit Pfeilen. Zum Glück für die Seefahrer, waren alle Boote mit Schilden bestückt, so dass niemand dem Pfeilregen zum Opfer fiel.

Jetzt ging es ans Eingemachte und  die Schiffe koppelten sich aneinander, damit die Krieger sich mit Schwertern und Äxten verkloppen konnten. Zumindest denken die drei Wölfe sich das so, denn nachdem die Boote verbunden waren und niemand mehr ruderte, waren die Boote ungeschützt der Strömung ausgesetzt und trieben hinter die Insel. Wieder mal ein Beweis für die Grausamkeit der Natur.

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Wie vorher schon erwähnt, sind einige Lager mit eigenem Boot angereist und da alle Boote authentisch waren, könnte man jetzt denken, dass die eine richtig harte Tour hinter sich haben, währenddessen sie Spielball der Launen des Windes waren, wie es damals war, aber nein.

Die haben das ganz Intelligent gelöst und einfach durch eins der Ruderöffnungen ein Brett geklemmt woran ein Außenborder befestigt war und obwohl das Boot recht groß war und der Motor klein, ging das Boot ab wie Schmidts Katze.

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Es war sehr eindrucksvoll so viele verschiedene Wikingerboote in voller Fahrt zu sehen. Wir waren begeistert!

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2 Kommentare

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