We are strong, we are tough…StrongmanRun Wacken 2018

Am 09.06. diesen Jahres war es zum dritten Male so weit.

14 mutige Kriegerinnen und Krieger waren heiß auf den Parcours rund um den Holy Ground des W:O:A-Geländes! Darunter waren einige Wiederholungstäter, sowie mutige Neulinge, die ihr Können das erste Mal unter Beweis stellen wollten.

Die ganze Woche freuten wir uns schon, hofften dass es endlich los geht und zählten die Tage. Freitagabend ging es dann endlich zur ersten Teilmission nach Wacken. Startunterlagen holen und Tickets tauschen. So erhielten wir alle unsere Beutel, gepackt mit geschmolzenen Gummibärchen, merkwürdigen Power-Riegeln und das Wichtigste, unsere Startnummern und Zeitchips.

Wie die Tradition es verlangt, trafen wir uns morgens zu einem ausgiebigen Frühstück in der Wolfshöhle.  Zu unserem eigenen Erstaunen war die Aufregung nicht allzu groß und so machten wir uns ganz besonnen und zeitig auf den Weg zum Gelände. In Wacken angekommen konnten wir die uns bekannte Route zum Parken leider nicht nehmen und mussten in einem ziemlich langen Stau anstehen, um eine Parkwiese zu erreichen.

Das war zwar etwas nervig, jedoch waren wir entspannt das wir trotzdem den Start um 13 Uhr schaffen. Erstaunt waren wir, als uns zum Parken 3 € Gebühren abgeluchst wurden. Bei Laufveranstaltungen ist es eher ungewöhnlich, dass die Athleten die Gebühr zu zahlen haben.

Naja, das lassen wir einfach mal so stehen  ;-).

Neben der Parksituation gab es noch weitere Änderungen in diesem Jahr. So mussten wir den alt bekannten Parcours „verkehrt herum“ laufen, die Messchips waren Einwegchips ohne Pfand und der Start- und Zielbereich wurde komplett verlegt.

Vor dem Start bereiteten wir uns mental noch etwas vor, juchsten herum, dehnten uns, tranken viel und es wurde prophylaktisch die Sonnencreme aufgelegt. Gleich geht es los! Denkste… da wir nicht die Einzigen im Stau waren und die Schlange wohl noch sehr lang war, kam die Durchsage, dass wir eine halbe Stunde später starten. Ernüchterung.

Liebe Veranstalter, das hat sonst besser geklappt.

Da wir aber recht pflegeleicht sind, sollte auch das keinen Abbruch zu unserer guten Laune sein. So trafen wir vor dem Start noch gute Freunde aus der Ricklinger Brauerei, welche sich auch dem Parcours stellen wollten. Die Start-Area füllte sich und es sollte nicht mehr lange dauern.

Für dieses Jahr hatten wir uns sogar ein eigenes kleines Hindernis ausgedacht. Wir wollten mal so richtig Flagge zeigen und haben beschlossen, unser Wappen mit auf die Strecke zu nehmen.  Eisern und ohne Unterbrechung hielten die Fahnenträgerinnen die Flagge in die Luft und das über jedes Hindernis.

Dann fiel endlich der Startschuss und die rund 3.200 Läufer setzten sich gaaaaanz langsam in Bewegung. Mit ein bisschen Party erreichten wir nach gut 15 Minuten die Startlinie und konnten uns sogleich in das erste Hindernis stürzen.

Hierbei handelte es sich um eine Art Schnecke, welche wir hochprofessionell als Wölfe-Polonäse von Anfang bis Ende durchgezogen haben. An dieser Stelle möchten wir festhalten, dass dies die erste ihrer Art an diesem Tage war. Es folgten Holzhürden und Stromschläge. Container waren zu erklimmen und es wurde nass und matschig. Aufgrund der seit Wochen anhaltenden Dürre, für Norddeutsche Verhältnisse, hatten wir ungewohnter Weise verhältnismäßig wenig Matsch auf der Strecke. Es war fast enttäuschend, auf der Strecke so sauber zu bleiben. Ganz ohne Verluste überstanden wir den Run jedoch nicht. Zwei Sonnenbrillen und ein Kopftuch sind auf der Strecke geblieben, aber mit Schwund ist ja bekanntlich zu rechnen.

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Besonderen Spaß  hatten wir auf der riesigen Rutsche, wir schafften es, dass fast alle aus unserem Wölfe-Team gemeinsam ins kühle Nass rutschten. Was für ein Spaß, damit sind wir dann sogar unter den „Best of“-Bildern der Veranstaltung gelandet!

Weiter ging es und eins der absoluten Highlight-Hindernisse wartete schon auf uns, die Schaumparty. Es ist zu genial durch die Berge von Schaum zu warten und sich dabei natürlich gegenseitig schön einzuseifen.

Unser Rudel hat super zusammengehalten und wir hatten einfach großen Spaß! Wir haben uns gegenseitig unterstützt, aufeinander gewartet, zusammen gesungen und viel Blödsinn gemacht.

Wie das immer so ist, du freust dich tagelang und bist ganz gespannt und dann…schwups… vorbei.

Trotz der Trödeleien und Laufen ohne Druck flogen die Kilometer förmlich an uns vorbei. So standen wir plötzlich auf der Zielgeraden… Wir nahmen uns bei den Händen, die Flagge wurde erhoben und das ganze Team erreichte glücklich, zufrieden und unversehrt das Ziel!

Dieser Moment und dieses Gefühl sind immer wieder unbeschreiblich! Wir freuten uns, bekamen unsere Medaillen und stießen mit dem Zielbier an. Es flossen Freudentränen und allen wird bewusst:

Genau dafür machen wir das. Monatelanges Training, Wochen der Vorbereitung, jeder Schmerz oder blauer Fleck ist in diesem Moment vergessen und egal! Teamwork in Reinform, wie wir ihn erleben, das entschädigt einfach alles! Bekanntermaßen folgt nach der Anstrengung die Belohnung und so gab es am Auto noch ein Zielbier und nach der Dusche ließen wir den aufregenden Tag beim gemeinsamen Grillfest ausklingen.  Es wurde noch etwas Federball und Football gespielt, gesabbelt und angestoßen.

Ebenso wurden schon die ersten Meldungen für nächstes Jahr laut. Ja, wir sind wieder dabei! Sobald die Anmeldung freigeschaltet wird, werden wir uns wieder anmelden. Wer uns mal begleiten möchte, der darf sich einfach melden! Ein riesen Dank geht natürlich auch an die Wölfe abseits der Strecke, die uns als Fotobeauftragte und Klamottenträger den Rücken freigehalten haben. Ein Team ist ein Team auf und neben der Strecke!!!

Der nächste Run lässt nicht mehr lange auf sich warten und dieses Mal wird´s international.

Der Tough Mudder wird von verschiedenen Wölfen in 2 Ländern bestritten und ein spezieller Friseurbesuch steht auf dem Programm, also seit gespannt, was wir berichten!

Eure Wankenden Stronman-Wölfe!

Hier ein Video von unserem Run, viel Spaß damit:

Ein Kommentar

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