Fett, fetter, Ööööööööö!!!

Wir starteten am Freitag in aller Frühe mit einer diesmal etwas größeren Vorhut und machten uns auf den Weg nach Hamburg Öjendorf. Leider hatten zwei der Wölfe noch ihrem Tagewerk nach zu gehen und folgten uns erst zu späterer Stunde. Wie der Zufall es wollte, lag die Schaffensstätte eines der zurückgebliebenen Wölfe auf dem Weg und Moh´s Mett Mobil machte dort kurz halt für eine zünftige Brotzeit.

Frisch gestärkt bewältigten wir die restliche Strecke. Dabei mussten wir eine kleine Umleitung in Kauf nehmen, die uns klarmachte, was man unter Walachei, Wallapampa und Jotwede versteht… Schließlich erreichten wir den Öjendorfer Park und suchten uns ein lauschiges Plätzchen auf der Campsite.

Unser Lager nahm schnell Gestalt an und aufgrund der Zubereitung eines wahren Festmahls durch unsere Nachbarn wurde Zeit für einen kleinen Imbiss. Dazu schlenderten wir in Richtung des Sees und gönnten uns eine Currywurst.

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Als wir zurück kamen stellten wir mit Erschrecken fest, dass wir von feindlichen Kriegern belagert wurden. Der weiße Wikingerkönig marschierte samt einer Horde von schreckenserregenden Nordmännern zum Angriff.

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Glücklicherweise waren nicht wir der Grund dieses Aufmarsches, sondern die schwarze Horde. Diese hatte sich um unser Lager herum in Stellung gebracht. Nach einer kurzen aber unerbittlichen Schlacht obsiegte der weiße König und die Walküren führten die Gefallenen nach Walhall.

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Wer mehr über diese epische Schlacht erfahren möchte, dem sei folgender Lobgesang nahe gelegt. Die Schlacht ging unter dem unaussprechlichen Namen „Hnefatafl“ in die Bücher der Ahnen (die auch viki(ng)pedia genannt werden) ein. Klickt also hier. 🙂

Nach so viel Aufregung war es gut, dass sich unser Rudel nun vervollständigte und wir den Abend musikalisch einläuten konnten, dabei entdeckten wir eine völlig neue Eigenschafte eines Rufhorns. Ein lustiger Effekt, den man unbedingt mal ausprobieren sollte. 😉

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Beim abendlichen Fleischgebrate stellten wir fest, dass Duplolas eine besondere Schwachstelle hat. Bei zu viel Genuss von Wurst und Käse tritt bei ihm der sogenannte Wurst-Käs ein. Wird diese Grenze überschritten, ist für nichts mehr zu garantieren. Auch weitere kulinarische Besonderheiten wurden entdeckt, wie russische Gewürzspezialitäten, angepriesen durch einen sibirischen Austausch-Wolf.

Der Samstag begann kühl mit jeder Menge Regen, der jedoch bald von umso mehr Sonne abgelöst wurde. Wir brachen auf und bemerkten, dass Ottos Deichsel ein Problem hatte. Die Schraube die den Griff normalerweise zusammenhält, war tatsächlich gebrochen! Aber glücklicherweise gibt es auf dem MPS jede Menge Schmieden und wir besorgten einige Nägel und lösten so das Problem in Wolfsmanier.

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Wir drehten eine Runde über das riesige Gelände, dabei begegneten wir furchterregenden Drachen und gruseligen Gestalten, die uns einen echten Schauer über den Rücken jagten. Nach einem Besuch bei Knut machten wir erst einmal Siesta, denn die Sonne war mittlerweile kaum noch zu ertragen. 

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Dann war es an der Zeit für das Abendkonzert von Versengold und die Band war in echter Geberlaune. Denn nachdem Snorre bereits beim ersten Lied kaum zu Wort kam, spendierten sie dem Publikum den zweiten Refrain in fast jedem Lied. Das klappte meist auch recht gut, obwohl es ein kleines Problemchen bei „Wem? Uns!“ gab, denn wem nun das uns und wem das wem gehörte war dann doch zu viel für die Menge… auf jeden Fall war es wie immer lustig und spannend, wir waren begeistert.

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Vor allem das Verlegen eines Songs in den Publikumsraum war spektakulär auch wenn die Geige von Honza dabei etwas leiden musste. Dies hielt ihn aber nicht davon ab ein Selfie mit zwei der Wolfsmädels zu machen, die natürlich hin und weg waren ;-). Krönendes Highlight war dann die ACDC Einlage von Otje…

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Die Nacht gehörte dann den Helden der Familie Knasterbart. Ein toller Tag näherte sich, genau wie unsere Stimmen, dem Ende und wir kehrten Heim in unser Lager für einen kleinen Schlummertrunk.

Da sich das Wetter zunehmend verschlechterte und der nächste Morgen ebenfalls sehr nass war, beschlossen wir die Heimreise anzutreten. Wir verlagerten das Abendessen in die Wölfshöhle und grillten gemütlich unsere restlichen Vorräte. Es war ein spaßiges MPS und wir freuten uns über die vielen altbekannten Gesichter und Freunde des Rudels, die sich zu uns gesellten oder auch nur kurz vorbei schauten. Das nächste MPS ist dann unser Heimspiel in Hohenlockstedt und der Saisonabschluss für uns. Bis dahin haben wir aber noch eine kleine Besonderheit für euch parat. Nächste Woche treffen sich die Wikinger in Schleswig, um sich dort im Tampen Trecken zu messen und wir gehen ebenfalls an den Start und kämpfen um Ruhm und Ehre. Wünscht uns Glück, mögen die Götter mit uns sein, wir werden davon berichten.

Bis Bald und immer eine handbreit Met im Krug, eure wankenden Wölfe, das Gefolge des Otto von Bollersleben

 

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