Ahhhhhuuuuuu Rastede!!!!

Ein eisiger Wind blies über die Lande. Die tapferen Helden trotzten dem großen Wasser im Norden, zerklüfteten Pfaden im Westen und gottverlassenen Äckern vor den Toren des Festplatzes zu Rastede. Sie errichteten ihr Lager, das in einer nie da gewesenen Prächtigkeit, das Bollwerk des Bollernden sein sollte. Die Flagge der wankenden wehte erstmals im Wind und die Lagerplane spannte sich, wie die schützende Hand einer alten Gottheit, über die tapferen Recken. Zu den zarten Klängen einer sogenannten „Krachkiste“ machten sie es sich gemütlich und begannen alsbald mit einigen Übungen zur Ertüchtigung von Körper, Geist und Leber, bis sie sich in freudiger Erwartung, auf das was da komme, zur Nachtruhe begaben… doch genug der wirren Worte 😉

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Nordische Kälte begrüßte die wankenden am nächsten Morgen, doch schnell war die braune Brühe gekocht und ein zünftiges Mahl nach alter Familientradition bereitet, das die Strapazen der vergangenen Nacht vergessen ließ. Der Morgen zog sich dahin und es wurde gen Mittag der Fleischröster entflammt. Frisch gestärkt und angeführt vom Bollernden, nun ausgestattet mit neuen Beschlägen, gelangten die Wölfe auf das Gelände. Dort angekommen machten sie es sich unter einem der schattenspendenden Bäume in der Nähe einer der Bühnen gemütlich. Trafen auf den Tod in zivil und starteten entspannt in den Tag.

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Die Ruhe war nur von kurzer Dauer, denn es war nun Zeit für „das Horn von Moh´s Taverne“. Dieses stammt von einem Sagenumwobenen Untier aus dem Süden, wobei manch einer glaubt, es handle sich dabei um den Eckzahn eines vorzeitlichen Drachen, was aufgrund seiner Größe durchaus glaubhaft ist. Sehr zur Freude des gesamten Rudels wurde das Horn mit Füllung verkauft und das bei einer Füllmenge von 8,5 Litern. 🙂

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Der Tag endete wie er begonnen hatte, vor der Bühne unter dem Baum, jedoch mit neuen Bekanntschaften. Wie so oft haben die Wölfe wieder Leute gefunden, die mindestens so verrückt und liebenswert sind, wie sie selbst und sie verbrachten einen schönen Abend.

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PS.: Manch ein Wolf behauptet, er habe eine Kreatur von merkwürdiger Gestalt erblickt. Nur kurz und nie lang genug um sie genauer zu beschreiben. Man erzählt sich etwas von einer Haut, so schwarz wie eine mondlose Nacht, einer wilden Mähne, so blau wie das Meer und einem Hauch von Schwefel in der Luft… Nur eine Sache haben alle ganz deutlich vernommen… Eberhardt Wolf verhielt sich merkwürdig, anders als man es von ihm kennt… so, als wüsste er etwas über diese mysteriöse Kreatur… .Behaltet den Himmel im Auge und bis bald euer Otto.

3 Kommentare

  1. Das ist sehr schön, darf man sich denn anschliessen ??? Könnt mich auch über FB erreichen Bjørn Bjørnson heiße ich da oder ihr schreibt direkt an meine Mail Adresse …

    LG

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